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prostitutionmurders:de:britta_simone_diallo

Britta Simone Diallo

43 Jahre

Quelle: Polizei

Mordzeit und -ort

2003 (Genauer Zeitpunkt und Ort des Todes unklar)

Fund: 12. September 2014 in Schwalbach / Taunus

Hintergründe

Britta war nicht als vermisst gemeldet. Zuletzt hielt sie sich ohne festen Wohnsitz im Frankfurter Westen auf, sie war im Frankfurter Bahnhofsviertel in der Straßenprostitution tätig. Sie war alkoholabhängig und verkaufte sich für wenig Geld im Frankfurter Bahnhofsviertel, nahm Gewalt und Erniedrigung hin, um ihre Flucht in den Rausch zu finanzieren.

Nada Sucic, die Besitzerin des Kiosks Galluswarte, erinnert sich, dass Britta anschreiben ließ, nie Geld hatte, immer um Bier bettelte. Sie sei oft „so dreckig wie ein Straßenmädchen“ gewesen, habe sich besoffen, das T-Shirt hochgerissen und herumgegrölt. Eine traurige Gestalt, der alle Vorderzähne fehlten.

Quelle: Polizei

Brittas Leichenteile wurden am 12. September 2014 in Schwalbach / Taunus in blauen Plastikfässern in einer Garage in einem kleinen Hof eines Mehrparteienhauses gefunden worden. Der linke Arm fehlte. Manfred Seel hatte die Garage gemietet, er wohnte aber nicht auf dem Grundstück. Er war im August gestorben. Als seine Angehörigen die Garage entrümpelten, machten sie die grausige Entdeckung.

Durch die Rekonstruktion der Fingerabdrücke konnte die bei der Polizei registrierte Britta Diallo identifiziert werden. Ihre Daten waren im Polizeicomputer gespeichert, sie war wegen kleinerer Delikte aufgefallen, etwa Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Offenbar hat Seel seine sexuellen Fantasien ausgelebt. Ein Manga-Comic aus der Sammlung hat höchstwahrscheinlich als Vorlage für den Mord an der Prostituierten Britta Simone D. gedient. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie noch lebte, als Manfred Seel ihr mit einer Handsäge Arme und Beine abtrennte, ihr acht Nägel in Knie, Becken, Brüste und Vaginalbereich rammte und ihr mehrere Stich- und Schnittverletzungen zufügte.

Eine Zeugin hat ausgesagt, dass Seel Stammkunde bei Britta gewesen sei. Eine Frau, die bis 2007 im Frankfurter Bahnhofsviertel anschaffen ging, sagte aus, dass Manfred Seel Brittas Dienste regelmäßig in Anspruch genommen habe. Er sei ab Anfang der Neunzigerjahre Stammkunde auf dem Straßenstrich gewesen, meist samstags, bei Einbruch der Dunkelheit.

Quellen

prostitutionmurders/de/britta_simone_diallo.txt · Last modified: 2016/05/22 21:49 by hanna